Wozu benötigt man einen selbständigen Bilanzbuchhalter

Bilanzbuchhalter übernehmen eigenständig die laufende Geschäftsbuchhaltung und die Lohnverrechnung unabhängig vom Jahresumsatz des Unternehmens. Sie erstellen Bilanzen nach Unternehmensrecht oder anderen gesetzlichen Vorschriften im Rahmen der durch § 125 BAO festgesetzten Wertgrenzen. Sie übernehmen außerdem die Vertretung im Abgabe- und Abgabestrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor  den Abgabenbehörden des Bundes und den unabhängigen Verwaltungssenaten, den unabhängigen Finanzsenaten und dem Verwaltungsgerichtshof.

Buchhaltung wird von vielen Unternehmen als lästige Pflicht angesehen. Oft wird aber vergessen, dass die Pflicht auch große Vorteilebringt. In den falschen Händen oder bei Vernachlässigung kann sie aber zu großen finanziellen Einbußen führen. Wenn die Buchhaltung professionell geführtwird, bildet sie eine entscheidende Grundlage für mehr Erfolg.

Fachkenntnis

Es gibt kaum einen Gesetzesbereich, der sich so rasch und mit solch gravierenden Folgen ändert, wie das Steuerrecht. Aus diesem Grund ist die Aus- und auch die Weiterbildung für den selbständigen Bilanzbuchhalter eine Verpflichtung – vor allem weil die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Unternehmer immer komplexer werden.

Unabhängigkeit

Der Selbständige Bilanzbuchhalter arbeitet im Rahmen des Gesetzes und auf der Basis des Berufsrechtes immer auf der Seite des Unternehmers. Und eben dieses Berufsrecht garantiert die absolute Unabhängigkeit, frei von jeglicher Einflussnahme durch Parteien oder Institutionen.

Verschwiegenheit

Der Selbständige Bilanzbuchhalter versteht die Verschwiegenheit nicht nur als Recht, sondern auch als Pflicht. Auf diesen Grundsatz, der natürlich auch im Berufsrecht verankert ist, können sich die Kunden in jeder Situation verlassen. Denn diese Verschwiegenheit bedeutet, dass alle Unterlagen streng vertraulich behandelt werden – auch gegenüber Behörden.